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Ägypten liegt im Nordosten Afrikas, die zu Ägypten gehörende Halbinsel Sinai wird im allgemeinen zu Asien gezählt. Das Land grenzt an das Mittelmeer, das Rote Meer (Golf von Aqaba), den Gaza-Streifen, Israel, Libyen und den Sudan. Die Landfläche Ägyptens besteht im wesentlichen aus der Stromoase des Nils sowie der Libyschen Wüste im Westen und Süden und der östlichen arabischen Wüste. "Der Nil ist Ägypten" sagt ein arabisches Sprichwort. Nur 4% des 1 Mio. km 2 großen Landes ist landwirtschaftlich nutzbar. Der größte Teil besteht aus Wüste, und das Leben spielt sich fast ausschließlich in der schmalen, 1000 km langen Flußoase rechts und links des Flusses und im fruchtbaren Nildelta ab. Im Westen schließt sich die libysche Wüste an, im Osten die arabische. Die Farben- und Formenvielfalt der verschiedenen Wüstenlandschaften ist beeindruckend Die Grenze zwischen landwirtschaftlicher Nutzfläche und Wüste ist meist abrupt und übergangslos. Was vom Wasser des Nils nicht erreicht wird ist trocken und fast ohne Vegetation. Ab Luxor Richtung Süden fällt praktisch kein Regen mehr. Die Bauern auf dem Land bauten ihre Dörfer niemals in die Talsohle. Der fruchtbare Boden dort war dafür zu kostbar. Deshalb liegen die Dörfer malerisch an den Berghängen. Dort wo das Land mit dem Nilwasser bewässert werden kann, wird Mais, Reis, Baumwolle und wie hier bei Luxor Zuckerrohr angebaut. Die Feldarbeit ist größtenteils noch Handarbeit. |
Zug- und Tragtiere wie Esel, Rinder oder Kamele sind häufig anzutreffen. Besonders im Nildelta ist der Boden, der in Jahrtausenden vom Nil abgelagert wurde, sehr fruchtbar. Die Bevölkerungsdichte ist groß und man sieht oft kaum, wo das eine Dorf anfängt und das andere aufhört. Trotzdem ist die Bevölkerung relativ arm und auf Schritt und Tritt hat man den Eindruck, daß hier die Zeit seit langem stehengeblieben ist. Am Nil-Delta und an der Mittelmeerküste herrscht mediterranes Klima, dort gehen im Winter die Temperaturen herunter und es kommt zu Regenfällen. Der Rest des Landes unterliegt dem Wüstenklima: Heiß und trocken im Sommer, mild im Winter, kaum Regen. Die Bevölkerung Ägyptens siedelt primär im Niltal, im Nildelta, am Sueskanal und am touristisch bedeutsamen Roten Meer. In den westlichen Oasen Fajum, Dachla, Farafra, Siwa und Charga leben nur wenige Menschen. Die größten Städte sind (Mio. Einwohner, Stand 1. Januar 2005): Kairo (7,7), Alexandria (3,8) und Gizeh (2,4), Assuan und Sues Der Tourismus ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Einnahmequellen im Land. Besonders die ägyptischen Altertümer sind ein großer Anziehungsmagnet für ausländische Besucher. Neben Gizeh und Kairo wird auch Luxor gern besucht, von wo aus unter anderem das Tal der Könige erreicht werden kann. Luxor ist auch der Ausgangspunkt für Nilkreuzfahrten bis nach Assuan. Von dort werden Flüge und Bus- Touren nach Abu Simbel angeboten. Die meisten Reiseveranstalter bieten dann einen Inlandsflug nach Kairo und nach diesem Kairo- Aufenthalt einen Badeurlaub in Hurghada an. Die Touristenhochburg ist unbestreitbar Hurghada am Roten Meer. |
Der moderne Touristenort Sharm El-Sheikh an der Südspitze der Sinai-Halbinsel ist besonders bei Freunden des Tauchsports sehr beliebt. Allerdings ist der Touristenansturm auf Sharm El-Sheikh und die Sinai-Halbinsel an sich seit den Anschlägen im Oktober 2004 und Juli 2005 stark zurückgegangen. Durch den allgemein weiter steigenden Tauch-Tourismus werden auch Orte im Süden, entlang der westlichen Küste des Roten Meeres, erschlossen. Hierzu zählen El Quesir und Marsa Alam, sowie kurz vor der sudanesischen Grenze Zabargad.
Bei Assuan liegen die Granit-Steinbrüche aus denen die Obelisken in vielen Teilen Ägyptens stammen. Wie der Transport bewerkstelligt wurde ist noch heute ein Rätsel. In einem Steinbruch liegt ein halbfertiger Obelisk, der noch nicht vom gewachsenen Fels gelöst ist.
Die kreidezeitlichen Sandsteine, hier als Nubischer Sandstein bezeichnet, lieferten nicht nur das Baumaterial für viele Tempel, sie wurden auch in Rundplastik und Relief auf unterschiedlichste Weise eingesetzt.
Zunächst brach man Blöcke, die entsprechend des Verwendungszweckes würflig oder kubisch (z.B. Baublöcke für große Tempelanlagen) waren. Generell wurde beim Abbau in den Steinbrüchen von oben nach unten gearbeitet, wobei der blockweise Abbau mit Trennfugen um die gewünschten Blockgrößen und anschließendem Ablösen von der Basisfläche erfolgte.
Von Anbeginn an wurde mit Holzschlägel und Metallwerkzeug gearbeitet. Zunächst wurden Kupfermeißel eingesetzt, seit dem Ende des Alten Reiches verwendete man die allmählich härter werdenden Legierungen aus Bronze. In der Spätzeit fanden dann Eisenmeißel Verwendung. Die Spuren dieser Werkzeugentwicklung ist noch heute an den Steinbruchwänden erkennbar. Von den kurzen, meist gekrümmten Schwüngen des Alten Reiches und noch des Mittleren Reiches werden die Meißelspuren zunehmend länger und geradliniger, bis sie schließlich in der Spätzeitauffällig parallel und in Längen bis zu 50 cm vorliegen, was sich nur mit der Verwendung von harten und langen Eisenmeißeln erklären lässt.
Den hab ich übrigens fertig getengelt. Kann abgeholt werden, aber z..z..
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Meine Urlaubsbekanntschaft Manuela aus Ingolstadt |
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