Dallas ist eine Großstadt im Bundesstaat Texas, (USA). Sie ist nach Houston die zweitgrößte Stadt im Bundesstaat. Dallas und das nahe gelegene Fort Worth bilden ein bedeutendes Geschäfts-, Finanz- und Industriezentrum.

Dallas breitet sich über eine Fläche von rund 608 Quadratkilometern aus. Die Einwohnerzahl beträgt rund 1,21 Millionen (2004). Bekannt wurde Dallas nicht zuletzt auch durch die gleichnamige amerikanische Serie, in der es um die Intrigen und das Leben einer Öl-Familie ging. In Dallas und im näheren Umfeld befinden sich 5 Universitäten sowie das von Frank Lloyd Wright erbaute Dallas Theater Center.

Dallas City

Geschichte
Fünf Jahre nachdem Dallas 1841 von Weißen erstbesiedelt wurde, gründete man jenes Dorf, das seinen Namen nach dem US-Vizepräsidenten George M. Dallas erhielt. 1858, mit der Ankunft französischer und schweizerischer Kunsthandwerker, setzte das erste große Bevölkerungswachstum ein. Durch den Bau der Eisenbahn wurde Dallas zum ersten Mal mit wichtigen Orten des Ostens, Westens und Nordens verbunden, was die Wirtschaft positiv beeinflusste. Bis 1890 hatte Dallas sich zur größten Stadt in Texas entwickelt. 1930 wurde südwestlich der Stadt das riesige Ost-Texas-Ölfeld entdeckt. Damit begann für Dallas die Entwicklung zu einem bedeutenden Zentrum der Erdölindustrie. Nach 1950 setzte mit der schnellen Expansion der Industrie und der Vertriebstätigkeiten das größte Wachstum im Bereich von Wirtschaft und Bevölkerung ein. Im November 1963 wurde die Stadt zum Schauplatz des Attentats auf US-Präsident John F. Kennedy.

Flughafen Fort Worth

Der internationale Flughafen Dallas-Fort Worth (DFW), auf halber Strecke zwischen Dallas und Fort Worth gelegen, ist einer der flächenmäßig größten der Welt. 1999 wurden hier mehr als 60 Millionen Passagiere abgefertigt. Außerdem gibt es noch den Flughafen Love Field (DAL), der bis zur Eröffnung des Flughafens Fort Worth der Hauptflughafen der Stadt war. Heute fliegt von dort hauptsächlich die Billigfluggesellschaft Southwest Airlines.

Am 22. November 1963 wurde Präsident John F. Kennedy gegen 12.30 Uhr an der Dealey Plaza, einem Platz in Dallas, Texas ermordet. Wenige Stunden nach dem Attentat wurde der Verdächtige Lee Harvey Oswald der Öffentlichkeit präsentiert und zwei Tage später in Polizeigewahrsam vom krebskranken Jack Ruby erschossen, noch bevor es zu einer Anklage oder einem Gerichtsprozess kommen konnte. Kennedy wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt.

An der Trauerfeier für Kennedy am 25. November 1963 nahm nach einer Schätzung der New York Times eine knappe Million Menschen teil.  
Vier Tage nach den Morden setzte Präsident Lyndon B. Johnson (zuvor Vizepräsident, wurde wenige Stunden nach dem Attentat als Präsident vereidigt) die so genannte Warren-Kommission ein, die die Umstände des Attentats auf John F. Kennedy aufklären sollte. Die Kommission kam ein Jahr später zu dem Schluss, dass Oswald der alleinige Täter sei, und es keine Verschwörung zur Ermordung Kennedys gegeben habe. Weitere Untersuchungen ergaben jedoch, dass die staatlichen Organe FBI, CIA und Secret Service Informationen vor der Warren-Kommission geheim gehalten haben, die möglicherweise zu einem anderen Ergebnis hätten führen können. Auch wird stark bezweifelt, dass die Warren-Kommission selbst überhaupt Interesse an der Aufklärung des Attentats hatte, da ihre Mitglieder von den diversen staatlichen Institutionen abhängig bzw. sogar deren Mitglieder waren.  
Später folgten zahlreiche weitere Untersuchungen, die zwar die Ungenauigkeiten, Widersprüche und auch Fälschungen vorheriger Ermittlungen aufdeckten, das Rätsel um das Attentat auf Kennedy jedoch nicht zweifelsfrei lösen konnten. Die Akte von Kennedys Ermordung darf nicht vor 2029 geöffnet werden. Man erwartet von dem Material jedoch kaum neue Informationen.

Vor dem Rathaus Schöneberg hielt er seine berühmte Rede, in der er an der Seite des damaligen Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt seinen berühmten Satz sagte: „Ich bin ein Berliner“ ( Anhören ? / Lizenz). Kennedy sagte auch zukünftig der Stadt und Deutschland die Unterstützung der USA als alliierter Schutzmacht zu.