Halbinsel Sinai

Sharm El Scheikh:

Die Stadt liegt an der Südspitze der Sinai-Halbinsel am Küstenstreifen zwischen dem Golf von Suez und dem Golf von Aquaba mit den Bergen des Sinai im Rücken. Das Klima ist trocken und in den Sommermonaten sind Temperaturen von 35 Grad die Regel, in der Winterzeit ist es bedeutend kälter, jedoch mit einem Durchschnitt von 12-16 Grad noch immer erträglich. Die ideale Reisezeit ist im Herbst und in den Frühjahrsmonaten.

Straße von Tirana 



Blick vom Hotel zur Insel Tiran.

Eine Sonderstellung in der geographischen Gliederung Ägyptens nimmt die Sinai Halbinsel ein, die zu Asien gerechnet wird, während das übrige Ägypten zu Afrika zählt.

Durch aufsteigendes vulkanisches Material, das sich der Verwitterung besonders widersetzen konnte, entstand hier eine faszinierende Bergwelt, die nicht nur große landschaftliche Reize hat, sondern auch als Offenbarungsort des Moses für alle drei monotheistischen Weltregionen große Bedeutung hat.



Geschichte
Erstmals wird Scharm El-Scheich 1762 auf Seekarten eingezeichnet. 1967 blockierte hier der damalige ägyptische Präsident Nasser die Straße von Tiran und damit die Zufahrt Israels zum Roten Meer. Dies löste den Sechstagekrieg aus, in dessen Verlauf Israel die Sinaihalbinsel besetzte. Nach dem Friedensvertrag von 1979 zwischen Israel und Ägypten wurde Scharm El-Scheich wieder an Ägypten zurückgegeben.  
Früher war Scharm El-Scheich ein kleines Fischerdorf. Durch den Tourismus erlebte es in den 1990er Jahren einen großen Aufschwung. Scharm El-Scheich ist heute wirtschaftlich völlig auf den Tourismus ausgerichtet. Das liegt nicht zuletzt an den idealen Wassersportmöglichkeiten, die das warme und sehr klare Wasser des Roten Meeres bietet. Speziell unter Tauchern und Schnorchlern ist das ganze Areal (mit dem Nationalpark Ras Mohammed) als das beste Gebiet für diese Sportarten weltweit bekannt. Neben den großen, internationalen Hotels und sehr guten Restaurants wurden auch einige Golfplätze angelegt.  


Land und Leute
Die Menschen in Scharm El-Scheich sind in der Mehrzahl dem Tourismus gegenüber positiv eingestellt. . Auch das Feilschen wird bis zum Exzess betrieben, ganz egal ob am Taxistand, oder anderswo, meist werden ahnungslose Touristen hier übervorteilt. Der Dienstleistungsbereich ist jedoch top; wer nicht will, muss sich in Scharm El-Scheich um nichts kümmern und bezahlt dafür nur wenig Geld.

Casino und Markthalle 



Die 7 km östlich gelegene Bucht Naama Bay war bis Mitte der 80er Jahre ein Geheimtipp für Camper und Rucksacktouristen - heute reihen sich zahlreiche Luxushotels um die Bucht und das Publikum hat sich verändert. Gäste aus aller Herren Ländern bewohnen die Hotels und Hotelketten.

Naama Bay

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Mein Hotel in Ras Nusrani ist ca. 22 km von Sharm El Scheikh entfernt und 15 km von Naama Bay. 
Das Hotel hat eine gepflegte Atmosphäre und ist schon penibel sauber, besser als in den meisten deutschen Hotels. 


Die Zimmer sind mit allem ausgestattet, was ein 5 Sterne Hotel haben sollte.
die großzügigen Doppelzimmer, ca 40 qm bieten komfortable Dusche, Föhn, Klimaanlage, Deckenventilator, 2 Telefone, (eins auf dem Klo) Sat TV, Radio, Kühlschrank, elektronischer Safe.

40 qm Zimmer 



Eine ebenfalls sehr gepflegte Außenanlage. Hier wurden sogar die Wege mit einer Schruppmaschine zwei mal täglich gereinigt sowie der Strand abends abgezogen.



Zum Schutz der Korallen wurden am Strand drei Stege gebaut die ca 150 m ins Meer reichen und man dort über Leitern ins Wasser steigen konnte.



Tauchen und Schnorcheln in Sharm El-Scheich
Auf Grund der verschiedenen Meerestiefen der beiden Golfe kommt es in Sharm El-Scheich zu teils starken Strömungen. Diese ist für den Fischreichtum in diesem Gebiet verantwortlich. Durch den Artenreichtum der kleineren Fische und den Strömungsverhältnissen werden auch zahlreiche Arten von Großfischen angezogen. All dies zusammen macht den Ort für Taucher und Schnorchler sehr interessant  
Als Tauchgebiete der besonderen Art sind wohl der Nationalpark Ras-Mohamed, und die vier Riffe Tirans zu nennen (Jackson, Wodhouse-, Thomas- und Gordonreef). An diesen Divespots findet man alles, was das Taucherherz begehrt. Ob Steilwände, Höhlen, Flachwasser, rauhe wilde Formen, oder liebliche Korallenpracht, vom Anfänger bis zu Profi, hier taucht jeder zufrieden wieder auf. Die Riffe bei Ras Mohammed und Tiran gehören zu den schönsten der nördlichen Halbkugel.  


Ich selbst habe zwei Boots Ausflüge gemacht. Einmal in den Nationalpark Ras Mohamed
und zu den Korallenbänken rund um das Gordon Riff.

Das Wasser war superklar und der Fischreichtum enorm. Hier beim Boot anlegen an eine Korallenbank. 
Obwohl es im Roten Meer überall Korallenbänke gibt, ist die Gegend südlich von Sharm El Scheikh, Ras Mohamed was Besonders: Hier befinden sich die zum Teil ältesten geologischen Formationen der Welt - über und unter Wasser, eine unglaubliche, hochdramatische Flora und Fauna im immer gleichbleibend warmen Wassers des Golfes von Aqaba. 


Beim rumschnorcheln kam uns dann noch eine große Seeschildkröte von unten entgegen,
die uns eine ganze Weile begleitete, was ein ganz besonderes Erlebnis war.



Das Wrack der Loullia:

Weiter gings zum Gordon Riff auf dem sich ein Schiffswrack befindet - in diesem Fall das Wrack des gestrandeten Frachters "Loullia".
Das Schiff erlitt im September 1981 im Verlaufe eines Sturmes einen Motorschaden und wurde dann auf das Gordon Riff am Eingang zur Straße von Tiran gedrückt. Die hohe Salzkonzentration im Roten Meer (es besitzt infolge des fehlenden Süsswasserzuflusses und der hohen Verdunstung aufgrund der herrschenden hohen Temperaturen nach dem Toten Meer den zweithöchsten Salzgehalt aller Weltmeere) zerlegt dieses Schiff relativ flott, so daß sich in einigen Jahren höchstwahrscheinlich die Natur alles wieder geholt haben wird.





So, zum Schluß noch eine Gallerie mit zumeist selbstgemachten Unterwasser Aufnahmen.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.