Bulgarien ist eine Republik in Südosteuropa, die an Griechenland, Mazedonien, Rumänien, Serbien sowie an die Türkei grenzt. Der am Schwarzen Meer liegende Staat ist seit 1. Januar 2007 Mitglied der Europäischen Union.
1945-1990: Die sozialistische Ära
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geriet Bulgarien unter sowjetischen Einfluss und wurde Teil des Warschauer Paktes. 1946 wurde es zur Republik. Staatschef von 1954 bis 1989 war Todor Schiwkow. 1986 zwangen die bulgarischen Behörden die türkische Minderheit zur Annahme slawischer Namen und verboten den Schulunterricht in türkischer Sprache. Rund 380.000 ethnische Türken wurden mit drastischen Maßnahmen zur Auswanderung in die Türkei gezwungen. Dies dauerte bis zum Anfang der 90er Jahre.
1990 bis heute
Das Ende der sozialistischen Ära wurde 1990 durch freie Wahlen eingeleitet. Bulgarien berief eine Große Verfassungsgebende Volksversammlung als erstes Parlament ein und gab sich eine reformierte demokratische Verfassung. Seitdem wurden weitere politische und wirtschaftliche Reformen vorangetrieben.
Am 14. Dezember 1995 reichte die Regierung einen Beitrittsantrag zur Europäischen Union (EU) ein.
Auf dem NATO-Gipfel in Prag wurden am 22. November 2002 sieben osteuropäische Staaten – darunter auch Bulgarien – zu Aufnahmegesprächen eingeladen. Am 26. März 2003 wurden die Beitrittsprotokolle unterzeichnet, und am 29. März 2004 wurden Bulgarien und die anderen sechs Länder in die NATO aufgenommen.
Ein Assoziationsabkommen mit der Europäischen Union wurde ebenfalls unterzeichnet und weitgehend implementiert. Die Beitrittsverhandlungen wurden 2004 erfolgreich abgeschlossen. Als weiterer Schritt billigte am 13. April 2005 das EU-Parlament den Beitritt zur Europäischen Union mit 522 von 660 Stimmen, und am 25. April 2005 wurde der Beitrittsvertrag in Luxemburg unterzeichnet. Seit dem 1. Januar 2007 ist Bulgarien somit Mitglied der EU.
![]() | 17.10.2007: Russalka Song |
Feriendorf Russalka
Auf einer Anhöhe oberhalb des Meeres mit Panoramablick über die Vogelbucht liegt diese weitläufige Ferienanlage in einem Naturschutzgebiet, das für seine seltenen Pflanzenarten in nahezu unberührter Natur bekannt ist (Delphine, Schildkröten und jede Menge rasierte Frösche). Eingerahmt von Felsformationen, gibt es mehrere supertolle Badebuchten mit flach abfallendem Sandstrand. Zum Goldstrand nach Albena sind es ca. 50 km.
Aber unsere Strände waren mindestens genauso schön, allerdings nicht so überlaufen.
Hier einige Strandabschnitte mit Abhänge Abteilung.
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Animation
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Animation am Strand und an der Zentralbar.
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Nach der Kinder und Erwachsenen Animation gab es noch die Open Air Disko. Hier ist "Rotwein Uwe" aus dem Sauerland. Nach ca. 5l Rotwein zappelte er richtig ab. |
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Steinerner Wald
Der Steinerne Wald befindet sich ca. 18 km von Varna.
Die einzigartigen Felsenbildungen „Der steinerne Wald“ sind in der UNESCO-Weltliste als Naturphänomen aufgeführt.
Die Felsengruppen wurden zum ersten Mal 1829 vom russischen Reisenden Viktor Teplyakov beschrieben. Viele bulgarische und europäische Wissenschaftler haben eigene Theorien über den Ursprung des steinernen Waldes angeboten.
Die Säulen aus Kalkstein und Sand erreichen eine Höhe von 5 - 7 m und haben einen Durchmesser von 30 cm bis zu 2 – 3 Metern. In den meisten Fällen sind sie innen hohl. Sie ähneln Säulen aus alten Tempeln, Vasen, versteinerten Stämmen, Thronen. Die Natur hat sie vor ca. 50 Mio. Jahren geformt, als die Gegend ein Meeresboden war.
Durch Verwitterung sind Steinformationen entstanden, in die Muscheln, andere Seetiere und Fossilien eingeschlossen sind. Einige dieser Steinsäulen haben ein tierisches oder menschliches Profil, sie waren Kult- oder Opferstätte in thrakischer, slavischer und altbulgarischer Zeit. Heute ist die Gegend beliebter Ausflugsort, der auch zu Drehaufnahmen immer wieder gern genutzt wird.
Die Gruppen tragen verschiedene Namen – Suludzhite, Slanchevskite, Strashimirovskite, Beloslavskite, wobei ein Teil davon immer noch im Sand versteckt ist. Die Landschaft ist beeindruckend und hinterläßt in den Touristen dauerhafte Erinnerungen.
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Ausflug zum Kap Kaliakra
Die circa 70 Meter hohen Felsen sind stark zerklüftet und ausgehöhlt, rotgolden schimmernd ragen sie wie ein langer, rostiger Keil ins Meer. Einige der Höhlen sind zu einem Museum ausgestaltet, in dem vornehmlich Funde aus der antiken Festung Tetrasiada zu sehen sind - weitere Dokumentationen finden sich vor allem in den Museen in Warna, aber auch in Balchik und Kawarna.
In anderen Kavernen haben sich Robbenkolonien angesiedelt. Von der Höhe des Kaps aus sind Meeresvögel und jenseits der Riffe oft auch Delphine zu beobachten. Im Norden grenzt Kaliakra an die Lagune Taukliman (Vogelbucht) und das Sumpfgebiet Bolata, Naturreservate mit vielen und seltenen Tier- und Pflanzenarten, alleine über 150 Vogelarten leben dort.
Kaliakra
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1878 bulgarisch geworden gehörte Kaliakra 1913-1940 zu Rumänien und erst seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder zu Bulgarien, wo es gemäß dem Warschauer Pakt von den Sowjets genutzt wurde.
Die Sowjetunion installierte dort eine aus neun Reusenantennen bestehende Sendeanlage, um das "Radio Freies Europa" zu stören. Diese Antennen wurden vom Mittelwellensender Kaliakra übernommen, welcher 2005 auf der Frequenz 1125 kHz mit einer Leistung von 1000 kW in Betrieb ging. Der höchste der neun Sendemasten ist 172 Meter hoch.
Heute ist das wild-romantisch zerklüftete Kap, einer der schönsten Plätze der Schwarzmeerküste, ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Albena
Das weitläufige, beliebte Seebad liegt etwa 13 km nördlich von Goldstrand entfernt. Ein ungefähr 7 km langer und bis zu 150 m breiter feinsandiger und flach ins Meer abfallender Sandstrand verspricht Badefreuden für Erwachsene und Kinder. Albena bietet viele sportliche Aktivitäten wie Segeln, Surfen, Wasserski, Radfahren, oder Reiten an. Für Familien eignet sich das Superior-Hotel**** im Primasol Ralitsa Resort, welches Badespaß, Wellness und Unterhaltung bietet.
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Ein schöner Tag am Strand von Albena |
Sveti Konstantin, das älteste Kur- und Seebad Bulgariens. Die Hotels sind in einer weitläufigen Parklandschaft mit exotischen Bäumen eingebettet. Mineral- und Schwefelquellen sowie das Meer laden zum Baden ein. Ein Tipp für Ruhesuchende und Naturliebhaber ist das Hotel Estreya Palace****, welches ab 2006 über einen eigenen Strand mit SPA-Zentrum verfügen wird.
Essen und Trinken: Manastirska Izba. Deftige bulgarische Kost und leckere Fleischgerichte vom Balkangrill im Klosterkeller, direkt gegenüber vom Kloster. Sehr zu empfehlen, besonders das Kloster Kotlett mit Knoblauch.
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Ein Abend an der Zentral Bar mit einer Rumänischen Natur Forscherin. |

Unser Abschluß Abend in der Naturstein Taverne mit Rotwein und Bier.
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